Notizen

     Zentralasien und die IFA          

Freitag, 3. September 2010

Almaty, Kasachstan

Ende August war ich auf der Zentralasiatischen Medienwerkstatt in Almaty, Kasachstan – einem Journalismus-Workshop mit fünf Teilnehmern aus Deutschland und insgesamt zehn aus Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan. Herausgekommen sind sechs Texte und einige Bilder über schwul-lesbisches Leben in Kasachstan oder über überquellenden Internetcafés:

Internetcafés in Almaty: Schwitzen ohne Sport

Ein Surren wie im Bienenstock. Es ist stickig heiß, klebrig schweißig steht die Luft in dem kleinen Raum, es fällt schwer zu atmen. Aber die zehn jungen Kasachen in dem Internetklub an der Töle-Bi-Straße in Almaty stört das nicht. Sie bringen Höchstleistung, gehen an ihre Grenzen. Die Klickfrequenz liegt bei mehreren hundert Mal pro Minute. Denn sie wollen gewinnen.

Zur Seite der 4. Zentralasiatische Medienwerkstatt

IFA, Berlin

Außerdem bloggen die NJB-Kollegen gerade von der IFA:

Nachlesen, anhören, anschauen auf dem tecwatch-blog

     “Die kriegen die schönsten Frauen”          

Mittwoch, 26. Mai 2010

Apatzingán, in der Mitte des mexikanischen Bundesstaates Michoacán, ist ein Loch. Eine heiße, staubige Kleinstadt zwischen Sierra Madre und Pazifikküste mit niedrigen, halbfertigen Backsteinhäuschen.

Apatzingán ist zu allem Überfluss auch noch ziemlich unbedeutend: Überregional bekannt ist es höchstens noch wegen seiner besonders scharfen Salsa Roja oder weil dort 1814 die erste mexikanische Verfassung unterzeichnet wurde. Ansonsten kennt man Apatzingán wegen seiner Verstrickungen in den Drogenhandel.

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     Twittern aus Imagegründen          

Dienstag, 25. Mai 2010

Soziale Netzwerke wachsen. Auch Unternehmen wittern ihre Chance: Mit eigenen Profilen suchen sie direkten Kontakt zu Kunden, antworten auf Fragen und treten als nahbare Konzerne auf. Doch noch dienen die Netzwerke vor allem zum Reputationsgewinn.

Am 20. April 2010 explodierte die Ölplattform „Deepwater Horizon“. Zwei Tage später sank die Bohrinsel, eine Menge Rohöl strömte ins Meer – mit verheerenden Folgen für Meer und Küste. Die Auswirkungen der Katastrophe waren auch im Netz zu sehen, auf Nachrichtenseiten, Blogs und in den sozialen Netzwerken.

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     Start ab!          

Dienstag, 30. März 2010

Eineinhalb Jahre habe ich diese Domain jetzt schon. Und mindestens eineinhalb Mal habe ich versucht, die Seite neben Ausbildung und Arbeit selbst aufzusetzen. Ich bin verzweifelt über miese Freeware-FTP-Programme, nicht funktionierende Photoshop-DVDs und andere Florian Meyers, die mich auf die hinteren Seiten bei Google-Suchen verbannen.

Das alles soll jetzt anders werden: Einmal mit der Seite www.derflorianmeyer.de – und unter dem Namen medienkonfekt samt eingängigem Logo. Medienkonfekt – Geschichte für alle Medien mit „Liebe zubereitet“ – eben (konfekt). Multimedial aufbereitete Stories, eingefangen, angerührt, eingekocht.

Auf dieser Seite sind Meinungsbeiträge, Artikel und Features, die ich geschrieben und produziert habe, Linktipps und Kontaktinformationen. Auch eine Kommentarfunktion gibt es. Die Wortmeldungen werde ich möglichst schnell freischalten, kann aber nicht immer garantieren, dass das sofort geschieht, da die Verwaltung einige Zeit in Anspruch nimmt, die ich im nächsten halben Jahr wahrscheinlich nicht regelmäßig aufbringen kann. Feedback, Kritik und Lob nehme ich deshalb auch gerne per Mail, über Twitter oder persönlich entgegen. Über Verlinkungen oder Weiterempfehlungen der Seite freue ich mich natürlich besonders.

Diese Seite erreicht man auch über www.medienkonfekt.de und www.florianpaulusmeyer.de

     Mutlose Liberale          

Montag, 29. März 2010

Eigentlich sollte der Freistaat Bayern demnächst ein eigenes Informationsfreiheitsgesetz bekommen. Immerhin ist eine Mehrheit der Abgeordneten für ein solches Gesetz – eigentlich.

Die Freien Wähler haben am 11. März einen Entwurf für ein Informationsfreiheitsgesetz vorgestellt. Ähnliche Entwürfe legten vor ihnen schon SPD und die Grünen vor. Ein Informationsfreiheitsgesetz soll in Bayern das ermöglichen, was im Bund und in anderen Bundesländern bereits Gesetz ist: Es soll jedermann einen Zugang zu amtlichen Informationen gewähren. Eine Regelung also, die es Bürgern erleichtern soll Entscheidungen von Behörden nachzuvollziehen, damit sie selbst nachrechnen können, warum die Kläranlage in ihrem Dorf soviel Geld gekostet hat, warum die Straße vor ihrer Haustür teurer war als geplant. In Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein gelten ähnliche Gesetze bereits seit Jahren.

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     Neue Werbemärkte: Computerspiele als Trägermedien          

Donnerstag, 25. März 2010

Barack Obama zeigt sich auf einem Poster bei einem Autorennen, er steht neben der Eisfläche einer NHL-Arena und in einem Baseball-Stadion: Im Herbst 2008 tobt der US-Wahlkampf, der Präsidentschaftskandidat zeigt sich bei vielen Sportereignissen. Doch Obama tritt nicht selbst in den Stadien auf, er nutzt die virtuelle Welt als Plattform. Er wirbt in Computerspielen, um junge Wähler zu erreichen.

Spielehersteller hoffen nun darauf, dass andere dem Beispiel folgen. Ihrer Meinung nach sollen Computerspiele zu neuen Trägermedien für Werbung werden – ganz wie Fernsehen, Radio oder Zeitschriften eben auch. „In-Game-Advertising“, Werbung im Spiel, heißt das Konzept.

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